QiGong und Yoga

Was ist der Unterschied zwischen Qigong und Yoga? QiGong und Yoga sind ähnliche Bewegungssysteme mit unterschiedlicher Ausführung.

Bei Yoga werden die Figuren exakt ausgeführt und somit die richtige Wirkung erzielt.

Bei QiGong wird sich ohne Leistungsdruck langsam an die Übung angenähert. Dadurch stärkt man mehr und mehr das Körpergefühl und die Verbindung zwischen Körper (Muskulatur) und Kopf (denken). QiGong lässt die Bewegung fließen, bei Yoga suchst du die Stille in dir.

 

Bei Yoga wird die Position eingenommen und darinnen verharrt. Bei QiGong bist du in Bewegung, wie eine junge Weide bei einer sanften Briese.

 

Wie wird die Dehnung erreicht?

Bei Yoga wird auf maximale Dehnung geachtet (110%). Bei QiGong wird der Körper spielerisch (95%) in die Dehnung geführt und mit Wiederholungen unbemerkt durch die leichte und entspannte Bewegung geweitet.

 

Welche Bewegungen werden gemacht?

Bei Yoga wird der Körper in Positionen gebracht, die nicht im Alltag gefordert sind, z.B. Lotussitz, die Kerze, Kopfstand… Bei QiGong sind die Übungen der natürlichen Bewegung der Natur nachempfunden, Verrenkungen sind unbekannt.

 

Atmung

Bei Yoga gibt es unterschiedliche Formen der Atmung Bei QiGong ist die Atmung wichtig, ruhig und tief, die Verankerung sollte in den Alltag mitgenommen werden.

 

Was ist besser Yoga oder QiGong?

Wichtig ist es zu TUN, ob es Yoga oder QiGong ist, dafür hat jeder eine andere Herangehensweise, denn jeder möchte sich anders bewegen…

 

Was unterrichtest du?

Ich unterrichte QiGong aus dem Universal Healing TAO nach Master Mantak Chia. Dies ist eine Verbindung von TAO, Yoga und QiGong. Die Anwendung im Alltagsleben ist tatsächlich sehr groß. TAOistische Verjüngungs- und Atemübungen, die Wichtigkeit von Bewegungs-, Entspannungs- Mediations- und Biofeedbackkomponenten das Chi im Körper kreisen und aktivieren. QiGong das Wechselspiel zwischen Ruhe und Bewegung, Spannung und Entspannung, so kann Qi den Körper schützen und harmonisieren. ·

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Qi = Lebenskraft

Gong = durch Übungen den Körper stärken und nähren

 

QiGong ist ein Teil der traditionellen Chinesischen Medizin (TCM), dies kann im Stehen, Sitzen und Liegen durchgeführt werden. Auch Mediation ist Teil von QiGong. QiGong nährt und stärkt die geistige und innere Arbeit im Menschen. QiGong hat im China eine Tradition von über 5000Jahren

 

Was ist QiGong für dich?

QiGong ist ein sehr wichtige Lebensweisheit für mich geworden und nicht mehr wegzudenken. Ich praktiziere fast täglich QiGong und integriere es sehr viel in meinen Alltag.

 

Wie bist du dazu gekommen?

Bei einem Kinesiologie Seminar bin ich auf Chi Nei Tsang (TAOistische Bauchmassage) aufmerksam geworden, dies hat mich so fasziniert, dass ich mit der CNT Ausbildung begonnen habe, mittlerweile bin ich, dies war mein Einstieg in die Welt das QiGong des TAO Yogas. Die Ausbildung habe ich mit dem Lehrer (Associate) abgeschlossen.

 

Welche Kleidung benötige ich?

Für ein gutes Körpergefühl ist auf lockere und vor allem bequeme Kleidung zu achten. Der Lendenbereich sollte auch bei streckenden Übungen immer gut bedeckt bleiben.

 

Deine persönlichen Vorteile von QiGong?

Durch meine Übungen hat sich in meinem Leben vieles zum Besseren gewendet. Da ich auf Teilzeitbasis in einer Ordination arbeite habe ich viel einseitige Tätigkeiten am EEG-Gerät. Weiters war viele Jahre mein Schulter-Nacken-Bereich verspannt, auch Kopfschmerzen und Migräne waren Auswirkungen. Dies wurden über die Jahre durch QiGong weniger und wenn doch, nicht mehr in der damaligen Intensität. Durch QiGong komme ich zu innerer Ruhe, Geduld und auch Gelassenheit. QiGong wird von mir fleißig in den Alltag eingebaut, energiegeladenes Aufstehen durch Hand- und Fußgelenkkreisen im Bett, in der Warteschlange vor der Kasse mit tiefer Bauchatmung, rote Ampel usw… Ein Vorteil: die Übungen können bis ins hohe Alter praktiziert werden. Auch für Kinder eine tolle Möglichkeit Körperkoordination und schulische Erfolge auszubauen (Märchen-QiGong).

 

TAO Yoga Qi Gong, das auf über 5000 Jahre alten taoistischen Praktiken basiert, aus denen auch die Akupunktur entstanden ist. Harmonie von Körper Geist, Seele und Qi (Lebenskraft) stehen im Mittelpunkt. Fließt das Qi ungehindert in den Meridianen (Körperlinien) ist der Mensch gesund. Ist es blockiert, ist der dazugehörige Meridian und die Organe unterversorgt, es entsteht langsam eine Erkrankung. Ziel aller QiGong Übungen ist es das Qi wieder frei im Körper fließen zu lassen.